Ich träume von einem Unternehmen

Ich träume von einem Unternehmen
in dem einer dem anderen hilft,
in dem jeder weiß, dass er gebraucht wird,
und weiß, dass er wichtig ist.

Ich träume von einem Unternehmen,
in dem Platz ist für alle,
für die Starken und für die Schwachen,
für die Jugendlichen und für die Älteren,
und auch für die, die momentan nichts leisten können,
die vielleicht müde sind und resignieren.

Ich träume von einem Unternehmen,
in dem jeder mit jedem redet,
in dem Konflikte fair ausgetragen werden,
in dem Mutlose ein offenes Ohr finden,
und in dem Einsame Freunde finden,
in dem es keinen gibt, der nicht verstanden wird,
in dem jeder sich freut, dazuzugehören.

Ich träume von einem Unternehmen,
in dem die Werte und die Führungskultur so vermittelt wird,
dass es den Menschen hilft zu leben und zu arbeiten,
in dem Mitarbeiter so begeistert sind,
dass sie anderen davon erzählen,
in dem Mitarbeiter an den gemeinsamen Erfolg glauben,
weil sie das gemeinsame Ziel mitgestalten konnten.

Ich glaube an diesen Traum!

Teamplayer

Der perfekte Chef spielt im Team. Das ist dann mit „Wir“ gemeint – der „perfekte“ Chef ist ein Teamspieler. Wenn manche behaupten, geniale Leistungen sind nur von einzelnen Menschen erschaffen worden, so vergessen sie das Jahrhundert, in dem dies geschah oder befinden sich im Bereich der Kunst,

Bei dem Kunstwerk Unternehmen werden im 21. Jahrhundert nur Teams gewinnen. Das war aber auch schon in den letzten Jahrhunderten so. Die Mondlandung war nicht das Werk eines einzelnen Menschen, sondern das Werk mehrerer tausend Ingenieure, auch wenn die visionäre Kraft eines Wernher von Braun dahinter stand. Alleine hätte er es niemals geschafft.

Haben Sie wirklich den Ehrgeiz alles alleine machen so wollen – vielleicht sogar den Drang es zu müssen? Dann überdenken Sie Ihre Grundhaltung – zum Wohle Ihres Unternehmens und zum Wohle Ihrer Gesundheit!

Hauptsache Erfolg – egal wie!?

Nein, ein Augenschmaus war das WM-Achtelfinale zwischen Deutschland und Algerien nicht. Und schon bricht eine Diskussion los. Auf allen sozialen Netzwerken und sicherlich auch an der Tankstelle und in der Eckkneipe. Muss Fussball immer schön sein? Oder Hauptsache erfolgreich? Auf jeden Fall ein Sieg! Aber egal wie?

Eins ist sicher, sollte sich die deutsche Nationalmannschaft weiter so durch das Turnier spielen und vielleicht sogar Weltmeister werden, wir wären stolz auf diese Mannschaft (sogar die heute noch sehr kritisch fragenden Fernsehreporter).

Was sind denn nun die Erfolgsfaktoren im Spiel mit der runden, bunten Kugel? Joachim Löw hat das gestern im Interview sehr schön auf den Punkt gebracht – unbedingter Wille, Willenskraft und der Glaube an sich selbst.

Spiegeln wir diese Gedanken nun einmal auf das Unternehmertum, auf unsere Funktion als Führungskraft.

Unbedingter Wille – ich will etwas erreichen, ich habe ein klares Ziel vor Augen und ich werde es erreichen!

Willenskraft – auch wenn es mal nicht ganz so rund läuft und meine Taktik nicht aufgeht. Ich gebe nicht auf, ich werde das Ziel erreichen!

Glaube an sich selbst – ich habe den Mut, mich auch mal weit aus meinem angestammten Bereich heraus zu bewegen. Bestes Beispiel: Manuel Neuer als Libero hinter der Abwehr anstatt Torwart auf der Linie. Sicherlich, das hätte auch mal schiefgehen können. Ist es aber nicht – weil er an sich glaubt.

Glaube an sich selbst – ich bin im Besitz aller Werkzeuge, die ich für eine erfolgreiche Führungsarbeit benötige.

Und ja, man darf auch mal Fehler machen! So wie Thomas Müller beim Freistoß – einfach mal stolpern. Warum auch nicht!

Und wenn wir schon beim Thema Fußball sind – spielen Sie auch mal Doppelpass mit Ihren Mitarbeitern! Sie werden sehen, dass auch von dort sehr gute Vorlagen und Pässe kommen werden!