Zukunft gestalten

„Jeder Mensch braucht … nicht nur Wissen, sondern er braucht auch Kreativität; er muss lernen, eigene Einfälle zu haben, Dinge zu tun, die man ihm nicht beigebracht hat. Man muss ihm eine Haltung vermitteln, selbst Lösungen zu finden“. (Robert Jungk)
 
Mit der Haltung, auf der Basis von Wissen und Kreativität eigene Visionen zu entwickeln, Ziele zu formulieren und selbst Lösungen zu finden, beschreibt Robert Jungk ein zentrales demokratisches Moment: es geht um eine aktive Gestaltung und partizipative Mitgestaltung von Veränderungs- und Wandlungsprozessen – sei es bezogen auf das eigene Leben, auf das Zusammenleben mit anderen, auf Angelegenheiten in der Gemeinde, im Stadtteil oder in Organisationen unterschiedlichster Art – oder eben in Unternehmen.

Im Rahmen von Zukunftswerkstätten wird die Beteiligung und aktive Mitgestaltung aller Teilnehmenden an persönlichen wie auch gemeinsamen Angelegenheiten ermöglicht, wobei Betroffene zu aktiv Beteiligten gemacht werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zu aktiven Mitgestaltern des Unternehmens und des Unternehmensalltags. Sie sind die Experten ihrer eigenen und gemeinsamen Anliegen, die auf der Basis ihres Wissens, ihrer Vorstellungen und ihrer Ideen selbständig und gemeinsam mit anderen Visionen und Ziele entwickeln, Zukünfte planen, Projekte entwickeln und aktiv umsetzen können.

Und dies geschieht nicht in individueller Einzelarbeit; vielmehr sind Abstimmungs- und Einigungsprozesse erforderlich, durch die ein demokratisches Aushandeln und Kooperieren der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forciert wird. Teamarbeit und Kooperation bilden somit ein wichtiges Element dieses Verfahren. Darüber hinaus wird durch die Anwendung solcher Partizipationsverfahren die individuelle und kollektive Verantwortung der Beteiligten gestärkt, da sie nicht nur an der Umsetzung der Vorgaben anderer beteiligt werden, sondern selbst Ideen entwickeln, Ziele setzen, planen und umsetzen können. Die Einbeziehung in den gesamten Prozess führt zu einer hohen Identifikation mit den Ergebnissen. Das motiviert dazu, auch nach dem Ende der Werkstätten aktiv zu bleiben und sich an der Umsetzung der Ergebnisse zu beteiligen.

Die drei Phasen der Zukunftswerkstatt werden hier beschrieben

Der perfekte Chef – die perfekte Chefin

… macht Fehler!

Jeder Mensch macht Fehler, denn Menschen sind nun einmal nicht perfekt. Doch es sind genau diese kleinen Fehler, die den Menschen liebenswert machen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass wir unsere Fehler kennen und aus dieser Kenntnis heraus Wege finden, wie diese Fehler frühzeitig behoben werden können.

Denn Fehler richtig verstanden zu haben und daraus die richtigen Schlüsse und Verhaltensänderungen abgeleitet zu haben, führt schlussendlich zu einer Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit und zur Weiterentwicklung des Unternehmens.

Seien Sie “perfekt” – machen Sie Fehler!

Stärken und Schwächen nutzen

Wenn wir uns selber näher gekommen sind und wir es geschafft haben, mit uns selber ehrlich umzugehen, dann kann es weitergehen mit der wichtigen Analyse unserer Stärken und Schwächen.

Diese Analyse wird oft vergessen, wenn es darum geht Ziele für das eigene Leben und somit für das Unternehmen zu formulieren.

Welche von den unzähligen Zielen auf dieser Welt passt aber zu meinen Stärken und zu meinen Schwächen. Wenn wir unser persönliches Stärken- und Schwächenprofil vernachlässigen, werden wir auch sehr viel Energie verschwenden, indem wir unsere Stärken viel zu wenig nutzen und damit beschäftigt sind, unsere Schwächen auszugleichen. Wie oft treffen wir Menschen, die gar keine Ahnung von den Fähigkeiten haben, die in ihnen schlummern.

Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch einen Schatz außerordentlicher Fähigkeiten und Wissen hat. Die wenigsten machen sich allerdings die Mühe, diese auch zu finden.

Machen Sie sich auf die Suche!

Ist die Wirtschaftswelt kontrollierbar

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Wer davon ausgeht, dass die Wirtschaftswelt kontrollierbar ist, der muss auch davon ausgehen dass die Wirtschaft ein statisches Bild abgibt. Wer aber genau hinsieht (und so genau muss man gar nicht hinschauen), der wird feststellen, dass die heutige Wirtschaftswelt alles andere als statisch ist.

Alles ist im Fluss, die Wirtschaft unterliegt stetigen Veränderungen – es entsteht ein evolutionäres Bild der Wirtschaft.

Auf diese Evolution muss sich nun auch das Führungsverhalten und die Strategieplanung von Unternehmern und Führungskräften ausrichten.

Führung muss heute eines ganz bestimmt sein – flexibel genug, um sich auf die stetig verändernden Rahmenbedingungen einstellen zu können. Und mit viel Freiraum für die Mitarbeiter, die die Veränderungen in den Märkten und bei den Kunden als erstes spüren.

Und welchen Sinn macht vor diesem Hintergrund eine Jahresplanung?

Warum Werte wichtig sind

Warum sind Werte, in welcher Form und Ausprägung auch immer, wichtig für ein Unternehmen? Ganz einfach – Werte geben den Menschen eine Orientierung. Und Werte verbinden die Wirtschaft mit den Menschen.

Somit stellen die Werte eines Unternehmens den zentralen Ausgangspunkt für das gesamte Unternehmen dar. Die Unternehmenskultur wird geprägt von den Unternehmenswerten.

Ein Unternehmen, dass den Wert “Geselligkeit” als Grundelement ansieht wird aus der Selbst-Verständlichkeit heraus sehr großen Wert auf kooperatives Arbeiten legen. Und ein Unternehmen, das seinen Schwerpunkt auf den Wert “Brüderlichkeit” legt, wird sicherlich von gegenseitiger Hilfe, Zuverlässigkeit und Fairness geprägt sein.

Und es sind genau diese Werte, die allem voran das zeigen, “wie” man miteinander arbeitet.
• Wie gehen Sie mit Ihren Mitarbeitern um, wie mit den Geschäftspartnern, Kunden und Lieferanten?
• Wie wollen Sie Arbeit und Leben im Unternehmen gemeinsam gestalten?
• Und nicht zuletzt – wie wollen Sie wirtschaften?

Von diesen Impulsen ausgehend wird jedes Unternehmen relativ einfach definieren können, “was” es unternehmen und erreichen will – und dieses “was” lässt sich in einem Leitbild zusammenfassen, dass aus der Vision und der Mission des Unternehmens besteht, aber auch Verhaltensleitlinien für Führungskräfte und Mitarbeiter enthält. Und auch Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten werden hier dargestellt.
Werte schaffen Orientierung – Werte verbinden Menschen!

Die eigene Identität kennen

Oft sind es gerade die einfachen Fragen, die schwer zu beantworten sind. Wenn Sie aber eine Antwort darauf finden, wer SIE eigentlich sind, haben Sie das Fundament einer erfolgreichen Lebensstrategie. Erst im Einklang mit uns selbst können wir in noch so hektischen Alltagssituationen sicher und ruhig bleiben.
Und eine erfolgreiche Unternehmensstrategie hat Ihre Basis IMMER einer guten und harmonischen Lebensstrategie.
Die Analyse unserer Identität führt uns zu unserem eigentlichen Sein. Weil wir uns aber sehr oft verstellen und – bewusst oder unbewusst – einen ganz anderen Menschen vortäuschen, haben wir in unserem Leben Stress, indem wir Energie auf ein Leben verschwenden, das gar nicht zu uns passt. Dies ist die höchste Form der Ineffektivität. Oft verschwenden Menschen ihr ganzes Leben, weil sie sich nie gefragt haben, wer sie wirklich sind.
Die Frage ist also “Wer sind Sie wirklich?” und nicht “Wer wollen Sie sein?”